Wand streichen Ideen und Tipps
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Wand streichen: Ideen und Profi-Tipps für den perfekten Anstrich

Von Jana

Lust auf eine Veränderung in deinem Zuhause? Ein neuer Anstrich kann den Look eines Raumes komplett verändern. Das Wände streichen ist schnell und einfach selbst gemacht, kostet nur sehr wenig und macht auch noch Spaß! Der beste Weg also, um das Zuhause ohne großen Aufwand zu verschönern! Dir fehlen noch konkrete Ideen? Davon haben wir dir hier eine ganze Menge zusammengestellt, inklusive Anleitung und zahlreicher Profi-Tipps für den perfekten Anstrich!

Ein frischer Anstrich kann Wunder wirken. Wenn es darum geht, Wände zu streichen, sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Die Auswahl der richtigen Farben, Techniken und Muster kann eine transformative Wirkung auf jeden Raum haben, sei es Zuhause, im Büro oder einem anderen Bereich. Der Beitrag „Wände streichen Ideen“ öffnet die Tür zu einer Welt der Kreativität und Gestaltung, in der Sie du deine Persönlichkeit, Stimmung und Ästhetik zum Ausdruck bringen kannst.

Eine perfekt gestrichene grüne Wand im Wohnzimmer
Eine perfekt gestrichene grüne Wand im Wohnzimmer

Von subtilen Nuancen, die eine beruhigende Atmosphäre schaffen, bis hin zu kühnen Mustern, die das Auge fesseln – dieses Thema lädt dazu ein, über die herkömmlichen Grenzen hinauszugehen und deine Räume in Leinwände für visuelle Meisterwerke zu verwandeln. In dieser Erkundung werden wir einige inspirierende Ideen, Tipps und Trends entdecken, die dir helfen, die perfekte Farbpalette und Technik für deine Wände zu finden und so eine Umgebung zu schaffen, die sowohl ansprechend als auch persönlich ist.

Farbpsychologie und Raumwirkung

Bereite dich darauf vor, die Atmosphäre deiner Räume auf ein völlig neues Level zu heben! Die Farben, die du auf deine Wände zauberst, haben die unglaubliche Macht, Emotionen zu wecken und Stimmungen zu formen. Egal, ob du nach einem warmen und einladenden Ambiente in deinem Wohnzimmer strebst oder dein Arbeitsbereich energischer werden soll – die richtige Farbwahl kann Wunder bewirken.

Farben haben eine große Wirkung auf unsere Stimmung
Farbpsychologie: ein buntes Wohnzimmer sorgt für gute Laune
Edel und geheimnissvoll wirkt dieser dunkel gehaltene Wohnzimmer
Dunkle Töne wirken edel, mysteriös und gemütlich

Die Farbpsychologie ist ein faszinierendes Gebiet, das zeigt, wie Farben unsere Stimmung, Wahrnehmung und Interaktion mit der Umgebung beeinflussen können. Jede Farbe trägt eine einzigartige emotionale Ladung und kann unterschiedliche Wirkungen in unseren Räumen erzeugen:

  • Blau: Beruhigend und entspannend, Blau fördert eine ruhige Atmosphäre und unterstützt Konzentration. Perfekt für Büros und Schlafzimmer.
  • Rot: Leidenschaftlich und energiegeladen, Rot zieht Aufmerksamkeit auf sich und kann eine stimulierende Umgebung schaffen, ideal für soziale Räume.
  • Grün: Erfrischend und ausgleichend, Grün bringt Naturverbundenheit in Innenräume und fördert eine entspannte, harmonische Atmosphäre.
  • Gelb: Optimistisch und einladend, Gelb strahlt Freude aus und kann dunkle Räume aufhellen, eignet sich gut für Eingangsbereiche.
  • Orange: Gesellig und lebhaft, Orange schafft eine warme und freundliche Stimmung, perfekt für Räume, in denen Menschen zusammenkommen.
  • Lila: Kreativ und mysteriös, Lila verleiht Räumen eine gewisse Tiefe und Eleganz, besonders geeignet für künstlerische oder intime Räume.
  • Weiß: Rein und erfrischend, Weiß lässt Räume größer und heller wirken, kann aber auch eine minimalistische Ästhetik unterstützen.
  • Schwarz: Eleganz und Stärke strahlend, Schwarz verleiht Räumen Tiefe und Kontrast, sollte jedoch sparsam verwendet werden, um Überlastung zu vermeiden.
Raumgestaltung mit hellen Farbtönen
Wände streichen Ideen: Der Ton-in-Ton Look liegt voll im Trend

Nutze diese Infos bei deinen Ideen zum Wände streichen. Indem du die Farbpsychologie gezielt einsetzt, kannst du die gewünschte Stimmung und Atmosphäre in jedem Raum schaffen und so eine einladende Umgebung gestalten.

Wände streichen – Ideen für kreative Farbkombinationen

Entfessle deine künstlerische Seite und tauche ein in die Welt der kreativen Farbkombinationen! Die Magie liegt darin, Farben zu kombinieren, die auf den ersten Blick unerwartet erscheinen, aber in harmonischer Eintracht zusammenfließen. Stell dir vor, wie ein sanftes Türkis mit einem warmen Sonnengelb tanzt oder ein zartes Lavendel in Gesellschaft eines kräftigen Ocker strahlt. Diese unkonventionellen Paarungen haben das Potenzial, jedem Raum eine unverwechselbare Dynamik zu verleihen und die Wände zum Leben zu erwecken. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du dich für Kontrastfarben entscheiden, die sich gegenseitig hervorheben und eine lebhafte Spannung erzeugen.

Aufregende Farbkontraste: Türkis und Gelb
Farbkontraste mit großer Wirkung: Türkis und Gelb

Oder du begibst dich auf eine subtilere Reise, indem du Ton-in-Ton-Farbschemata wählst, bei denen leicht unterschiedliche Schattierungen desselben Farbtons einen eleganten, raffinierten Look schaffen. Für einen modernen Look in deinem Wohnzimmer kannst du folgende Steps unternehmen:

  • Wände streichen in Beige
  • Wohnzimmermöbel aus Holz
  • Deko in Hellbraun und Braun

Mit diesen sogenannten „Kaffeefarben“ liegst du voll im Trend. Das Beste: Dieses Ton-in-Ton Farbschema passt wunderbar zum Landhausstil, aber genauso gut auch zum Boho-Stil, zu Skandi Stil, Japandi oder Slow Living Trend! Diese Farbkombination ist die perfekte Grundlage für jeden aktuellen Wohntrend.

Ton-in-Ton-Gestaltung in trendigen Coffee-Colors
Ton-in-Ton-Gestaltung in angesagten Kaffee-Farben

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Farben zu mischen und Räume mit deiner einzigartigen kreativen Note zu versehen.

Wände streichen: Ideen für Akzentwände

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, um Farbe an eine Wand zu bringen. Wem das klassische Streichen zu langweilig ist, kann eines der folgenden Dinge probieren:

  • Streichen im Aquarell-Look mit zarten, absichtlich gestalteten Übergängen und hellere und dunklere Abstufungen einer Farbe. Dies klappt am Besten mit einem großen Pinsel
  • Streichen mit besonderer Farbe: Wandfarbe mit glänzenden Goldpartikeln oder Schimmer-Effekt für funkelnd schöne Zimmerwände
  • Verschiedene Techniken ausprobieren, im kleinen blauen Bild siehst du eine Kratztechnik, es gibt aber auch Tupf- oder Schwammtechniken
  • Eine Berglandschaft an die Wand bringen: Einfach mit Bleistift holprige Linien vorzeichnen die dann mit unterschiedlichen Abstufungen eines Farbtons nachgezeichnet werden
  • Mit Kreidefarbe experimentieren und eine Art kunstvollen Horizont an die Wand bringen
  • Zweifarbig streichen: Ein Hingucker, der ganz einfach selbst gemacht ist
Wandfarbe in warmen Erdtönen
Warme Erdtöne im Wohnzimmer

Malertechniken – so wird es gemacht:

1. Schwammtechnik: Die Schwammtechnik verleiht Wänden eine strukturierte und unregelmäßige Oberfläche. Hier ist, wie du es machst:

Materialien:

  • Grundfarbe (Hintergrundfarbe)
  • Akzentfarbe (Farbe, die du auftragen möchtest)
  • Naturschwamm oder Schwammpinsel
  • Malerabdeckband (wenn du klare Kanten wünschst)

Anwendung:

  1. Trage die Grundfarbe gleichmäßig auf die Wand auf und lass sie trocknen.
  2. Tauche den Schwamm leicht in die Akzentfarbe und tupfe überschüssige Farbe ab.
  3. Tupfe den Schwamm sanft auf die Wand, um unregelmäßige Flecken zu erzeugen. Drehe und neige den Schwamm für verschiedene Effekte.
  4. Arbeite in kleinen Abschnitten und lasse die Farbe trocknen, bevor du weitere Schichten hinzufügst.
  5. Verwende bei Bedarf Malerabdeckband, um saubere Übergänge zwischen den Farben zu schaffen.

2. Wischtechnik: Die Wischtechnik erzeugt eine subtile, gewischte Textur auf der Wand.

Materialien:

  • Grundfarbe
  • Glaze (Transparenzmittel)
  • Lappen, Tuch oder Schwamm
  • Handschuhe (um die Hände sauber zu halten)

Anwendung:

  1. Trage die Grundfarbe auf und lasse sie trocknen.
  2. Mische die Glaze-Farbe mit der Grundfarbe im Verhältnis 1:4 (kann je nach gewünschter Intensität variieren).
  3. Tauche den Lappen, das Tuch oder den Schwamm in die Glaze-Mischung, drücke überschüssige Flüssigkeit ab und wische sanft über die Wand.
  4. Arbeite in Abschnitten, wische in geraden oder kreisenden Bewegungen, bis der gewünschte Effekt erzielt ist.
  5. Lasse die Wischtechnik trocknen und überprüfe das Ergebnis. Füge bei Bedarf weitere Schichten hinzu.

3. Spachteltechnik: Die Spachteltechnik erzeugt eine glatte, texturierte Oberfläche mit leichten Nuancen in der Farbgebung.

Materialien:

  • Grundfarbe
  • Spachtel
  • Abstreifgitter
  • Klebeband (wenn du klare Kanten möchtest)

Anwendung:

  1. Trage die Grundfarbe auf und lasse sie trocknen.
  2. Bereite den Spachtel vor, indem du ihn mit einer dünnen Schicht Farbe bestreichst und überschüssige Farbe abziehst.
  3. Trage den gespachtelten Farbauftrag in gleichmäßigen Bewegungen auf die Wand auf. Du kannst horizontale oder diagonale Bewegungen verwenden.
  4. Verwende das Abstreifgitter, um die Farbschicht gleichmäßig zu verteilen und Überschüsse zu entfernen.
  5. Lasse die Spachteltechnik trocknen und überprüfe das Ergebnis. Füge bei Bedarf weitere Schichten hinzu.

Mit diesen Techniken kannst du deinen Wänden eine beeindruckende visuelle Tiefe und Textur verleihen, die deinen Räumen eine ganz besondere Note verleiht. Denke daran, mit verschiedenen Farben und Techniken zu experimentieren, um einzigartige Effekte zu erzielen!

Wände streichen Ideen mit Farbroller
Wände streichen Ideen mit dem Farbroller
Malertechniken für kreative Wände
Kreative Malertechniken für eine individuelle Wandgestaltung

DIY: Kreative Idee für deine Wände mit geometrischen Mustern

Du hast eine Wand, die ganz viel Aufmerksamkeit bekommen soll? Mit geometrischen Mustern und unterschiedlichen Abstufungen derselben Farbfamilie kein Problem! Dieses DIY erspart dir das lästige Tapezieren und ermöglicht dir eine individuelle Wandgestaltung. So wird’s gemacht:

Linien mit Kreppband an der Wand ziehen. Am Kreppband entlang in der jeweils gewünschten Farbe streichen, um so eventuelle Löcher zwischen Wand und Klebeband zu schließen, in die Farbe laufen könnte. Dann die einzelnen Farbfelder ausmalen. Kreppband von der Wand ziehen, solange die Farbe noch nicht vollständig getrocknet ist. Sobald die Wand trocken ist, entlang der bereits ausgemalten Flächen erneut Linien mit Kreppband ziehen. Diesmal wieder am Band entlang pinseln, um Lücken zu schließen. Dann die übrig gebliebene Fläche streichen. Im unten eingebetteten Video siehst du noch einmal ganz genau, wie du eine Wand zwei- oder mehrfarbig streichst wie ein Profi!

Geometrische Muster an der Wand in verschiedenen Blautönen
Geometrische Muster an der Wand – Abstufungen in Blau

Profi-Tipp: Nie mittendrin aufhören! Streiche eine Wand immer bis sie fertig ist. Ist die Farbe erst einmal getrocknet und du streichst dann weiter, entstehen unschöne Übergänge.

Du möchtest beim Betreten eines Raumes gleich gute Laune bekommen? Dann eignet sich eine knallige Farbe wie dieser Koralle-Ton perfekt für dich! Ist die Farbe eher hell, kannst du damit ein ganzes Zimmer streichen. Bei sehr kräftigen Farben lautet die Empfehlung, sich eher auf eine einzelne Wand zu beschränken, sonst kann das Ganze schnell erschlagend wirken. Der Farbton an der Wand kann perfekt in der Deko des Raumes wieder aufgenommen werden. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild!

Wandgestaltung in Korallenrot
Eine knalliger Farbton an der Wand sorgt immer für gute Laune

Profi-Tipp: Damit farbige Wände gleichmäßig werden, am besten immer zweimal streichen.

Checkliste: Diese Dinge brauchst du für’s Streichen

  • Kleine Pinsel
  • kleine und große Farbrolle
  • Abstreifgitter
  • Abdeckfolie oder Abdeckvlies
  • Kreppband
  • Leiter
  • Wandfarbe
  • Rührholz
Materialien zum Streichen
Pinsel, Farbrolle und Co. – Mit dem richtigen Werkzeug ausgestattet kann nichts mehr schief gehen.

Richtig steichen: Profi-Tipps fürs Selbermachen

Erster Schritt: Die Vorbereitung

Für ein perfektes Ergebnis sollte man unbedingt Zeit in eine gründliche Vorbereitung investieren. Das heißt im Einzelnen:
– Steckdosen- und Lichtschalterverkleidungen abschrauben
– Fußbodenleiste, Tür- und Fensterrahmen abkleben
– mit einem Besen Staub von den Wänden entfernen
– kleinere Möbelstücke aus dem Zimmer bringen
– restliche Möbel mit Abdeckfolie schützen
– Fußboden mit Abdeckvlies oder alten Decken auslegen
– alle Nägel und Schrauben entfernen
– eventuelle Löcher oder Risse spachteln

Zweiter Schritt: Die Wandfarbe vorbereiten

Niemand weiß, wie lange so ein Eimer Farbe im Baumarkt stand. Häufig hat sich eine wässrige Schicht auf der Oberfläche gebildet. Damit der Anstrich gleichmäßig ausfällt, ist es daher sehr wichtig, die Farbe mindestens zwei Minuten lang gut umzurühren. Dafür eignet sich am besten glattes Holz, wie zum Beispiel von dem Stiel eines langen Pinsels. Wenn du häufig und gerne streichst, lohnt es sich, in ein spezielles Rührholz zu investieren.

Wände streichen Ideen mit Farbe
Die Grundausstattung: Farbe und ein Pinsel

Dritter Schritt: Zuerst die Decke streichen, dann die Wände

Diesen Schritt kannst du überspringen, wenn du nur Wände streichen möchtest. Soll aber auch die Zimmerdecke einen neuen Anstrich bekommen, ist es wichtig, dass diese zuerst und danach erst die Wände gestrichen werden. Zuallererst streichst du mit einem Pinsel die Ecken und eventuelle Kanten. Dann greifst du zu einer großen Farbrolle, beginnst an der Wand, an dem das Fenster ist. Damit keine Streifen und Übergänge entstehen, streichst du die Decke in Bahnen. Immer von der Fensterseite zur gegenüberliegenden Wand. Die Decke sollte mindestens 12 Stunden trocknen, bevor du diese abklebst, um die Zimmerwände zu streichen.

Profi-Tipp: Bei geschlossenem Fenster streichen, damit alles gleichmäßig trocknet

Decke weiß streichen
Die Decke nicht vergessen – Ein strahlendes Weiß kann den gesamten Raum freundlicher wirken lassen

Vierter Schritt: Wände streichen – So wird’s gleichmäßig

Wie auch beim Streichen der Decke beginnst du mit einem Pinsel. Zuerst werden alle Ecken vorgestrichen. Im nächsten Schritt streichst du mit Pinsel und kleiner Farbrolle etwa einen Meter an der Fußbodenleiste, an Fenster- und Türrahmen und an der Decke entlang. Auch um Steckdosen und Lichtschalter mit einem Pinsel drumherum streichen. Dann kannst du zur großen Farbrolle greifen. Diese vor dem ersten Eintauchen in den Farbeimer aber unbedingt anfeuchten! Tauche die Rolle dann gut in den Farbeimer ein, sodass diese genug Farbe aufnehmen kann. Anschließend die Rolle über das Abstreifgitter rollen. Dann kann es losgehen!

Profi-Tipp: Streiche nass in nass, so verhinderst du, dass Übergänge nach dem Trocknen sichtbar werden

Mit dem Pinsel Ecken streichen
Für die schwer erreichbaren Stellen einen Pinsel zum Streichen verwenden

Fünfter Schritt: Die Nachbereitung

Ist alles fertig gestrichen, solltest du als Erstes das Malerkrepp entfernen. Dieses sollte langsam und vorsichtig abgenommen werden, solange die Wände noch nicht trocken sind. Dann sind die Streichutensilien dran: Alle Pinsel und Farbrollen schnell und gründlich mit Wasser abspülen, denn trocknet die Farbe erst einmal an den Farbrollen werden diese unbrauchbar.

Profi-Tipp: Den Deckel des Farbeimers unbedingt reinigen vor dem Verschließen. Denn sonst trocknet die Farbe am Deckel und fällt bei erneutem Öffnen des Eimers hinein. Im schlimmsten Fall werden die Farbbrösel dann beim nächsten Streichen an der Wand verteilt.

Nachhaltige und umweltfreundliche Wände streichen Ideen

Nachhaltige Wandgestaltung ist mehr als nur Farbe und Pinsel – sie verkörpert eine bewusste Wahl, um unsere Umwelt zu schützen und gleichzeitig stilvolle Räume zu schaffen. Wenn du umweltfreundlich streichen möchtest, kannst du dies mit ein paar einfachen Schritten erreichen:

1. Wahl der Farben: Wähle umweltfreundliche Farben mit niedrigem VOC-Gehalt (flüchtige organische Verbindungen), die weniger schädliche Emissionen in die Luft abgeben. Diese umweltfreundlichen Farben sind nicht nur besser für die Raumluftqualität, sondern auch für die Gesundheit der Bewohner.

2. Abfallminimierung: Vermeide Überfluss, indem du die benötigte Farbmenge genau abschätzt und nicht mehr Farbe kaufst, als du tatsächlich benötigst. Reste von Farbe und Materialien sollten ordnungsgemäß entsorgt oder wiederverwendet werden.

3. Wiederverwendbare Werkzeuge: Verwende wiederverwendbare Malutensilien wie Pinsel und Farbroller. Nach dem Streichen kannst du sie gründlich reinigen und für zukünftige Projekte aufbewahren. Reinige deine Utensilien direkt nach dem Streichen, dann geht es viel leichter und schneller, als wenn die Farbe bereits getrocknet ist.

4. Lokale und nachhaltige Materialien: Wenn möglich, wähle Farben und Materialien aus lokalen oder nachhaltigen Quellen, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Achte auf Zertifikate wie das EU Ecolabel oder das Blaue Engel, die umweltfreundliche Produkte kennzeichnen.

5. Lichtreflektion: Wähle helle Farbtöne, die das Tageslicht besser reflektieren und den Bedarf an künstlicher Beleuchtung reduzieren. Dadurch sparst du Energie und trägst zur Nachhaltigkeit bei.

6. Reinigung und Entsorgung: Stelle sicher, dass Pinsel und andere Werkzeuge nach dem Streichen richtig gereinigt werden, um Verschwendung zu minimieren. Entsorge Farbreste und Chemikalien gemäß den örtlichen Vorschriften.

Indem du diese umweltfreundlichen Praktiken bei der Wandgestaltung anwendest, kannst du nicht nur Räume mit schönen Farben und Mustern beleben, sondern auch einen positiven Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt leisten. Jeder Pinselstrich kann zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.

Wände streichen Ideen, Tipps und Tricks
Wände streichen Ideen, Tipp und Tricks für ein schönes Zuhause

Und nun viel Spaß beim Selbermachen!

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